Glossar, Links und "dit un dat"

Auf den Punkt gebracht und kontinuierlich ergänzt.

Sie finden hier: Aktuelle Ansichten und Einsichten zu Marketing, Werbung, Text und Sprache. Und ein paar richtig gute und hilfreiche Tipps, sowie ziemlich unverblümten Lesespaß ... 

Was Sie hier nciht finden: ein komplettes Marketing-Lexikon. 

Hier finden Sie genau das, was Sie brauchen, um zu erfahren, wie ich denke und arbeite. 

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Die Unterschiede bei Berater, Coach & Sparringspartner (Auszug)

Berater

  • Analysiert die Herausforderung in allen Details nach einem ausführlichen Briefing des Klienten.
  • Darf mit weiteren Teammitgliedern und Stakeholdern sprechen.
  • Rundet seine Analyse durch DeskResearch und gegebenenfalls Workshops ab.
  • Entwickelt danach einen konkreten Lösungsvorschlag für die Herausforderung. Plant auch die nächsten Schritte und erfasst Key Performance Indikatoren, die das Erreichen der (Teil-)Ziele messen.
  • Intensive und tägliche Arbeit an der Herausforderung innerhalb von 6 Wochen.
  • Klient und Mitarbeiter setzen die Planung um. Der Berater begleitet optional.
  • Das Projekt erweitert den Wissens- und Erfahrungshorizont des Klienten.

Coach

  • Begleitet für die gesamte Dauer des Projektes mit gezielten Fragetechniken und Methoden.
  • Hört aktiv zu, gibt Denkanstöße und Impulse und regt an, auch andere Perspektiven zu durchdenken. Geht die Herausforderung neutral an und bewertet nichts.
  • Gibt keine Handlungsvorschläge und kein Ergebnisversprechen, sondern setzt seine Methodenerfahrungen ein, um das Beste im Klient zu wecken.
  • Der Klient soll seine Fähigkeiten und Ressourcen entdecken und durch das Entwickeln und Durchspielen vieler Lösungsalternativen den für ihn passenden Weg finden.
  • Die als problematisch empfundene Situation wird sich klären und der Klient wird sich dabei persönlich weiterentwickeln.
  • Das Coaching findet ein Mal pro Woche für ein bis zwei Stunden statt.

Sparringspartner

  • Findet mit dem Klienten gemeinsam eine Lösung für die Herausforderung.
  • Hinterfragt dabei die vorhandenen Ideen und Erfahrungen zur Lösung, entwickelt diese weiter oder festigt sie.
  • Schaut sich die zur Verfügung stehenden Ressourcen (Fähigkeiten, Erfahrungen, Mitarbeiter, Kollegen etc.) des Klienten an, ordnet und entwickelt sie.
  • Nutzt Methoden und Fragen aus dem klassischen Coaching und bringt gleichzeitig seine Erfahrungen, sein Fachwissen, Ratschläge und auch Lösungsvorschläge ein.
  • Untersucht Lösungsmöglichkeiten auf die Tauglichkeit für den Klienten und das Unternehmen.
  • Begleitet bei der Umsetzung des Projekts.
  • Bespricht schwierige Situationen während der Umsetzung der Lösung täglich per Telefon und spielt die Situationen gegebenenfalls durch.

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Wie erkennt man unseriöses Coaching?

Erst mal gar nicht. Zumindest in vielen Fällen. Erst wenn du merkst, dass sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat, beginnst zu zu zweifeln ... Dann ist es oft zu spät und du hast viel Geld ausgegeben.

Die drei besten Tipps, um nicht auf unseriöse Coachings hereinzufallen:

  • Bleibe kritisch, glaube erst einmal wenig von den Versprechungen.
  • Welche Ausbildung, welche Erfahrungen kann der Coach vorweisen?
  • Begrenze von vornherein die Anzahl der Sitzungen, schließe ein "Probeabo" ab.

Falls du den Artikel dazu hier nicht mehr aufrufen kannst, melde dich gerne bei mir, ich habe ihn gespreichert.

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Expertenkreis 

"Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bild' ich 'nen Expertenkreis." Weder früher, noch heute, wo agiles Arbeiten angesagt ist, nutzt ein Expertenkreis (Neudeutsch: crossfunktionales Team) "einfach so irgendjemandem irgendetwas". Egal wie man es nennt. Egal, ob eigene Mitarbeiter oder Externe. 

Warum das nicht "einfach so" klappt, verrate ich Ihnen hier. 

Angenommen, sie möchten Ihren Umsatz steigern. Dann richten Sie einen "Expertenkreis" zur Einführung in Ihr Thema ein (Neudeutsch: Workshop). Sie wissen ja schon in etwa, was und wen Sie brauchen. Sie erhoffen sich klare Standpunkte der Beteiligten. 

Also laden Sie ein: einen Website-Fachmann, einen SEO-Spezialisten, eine Grafikerin, eine Texterin, einen Vertriebsspezialisten für Outbound, einen Event-Fachmann, einen für Marketingautomation, eine für Social Media und, und, und... Denen präsentieren Sie Ihre Ideen und das Ziel - wenn Sie dies schon konkretisieren können. 

Wetten: Keiner weiß so richtig, was ansteht, aber alle reden mit. Und alle haben tolle Ideen, keiner jedoch eine echte Strategie. Gerade Agenturen neigen dazu, sich auch gleich für alle Arbeiten anzubieten ("... dann relaunchen wir auch gleich das Logo ...").

Damit das nicht passiert, brauchen Sie jemanden mit einem Überblick über Ihr Unternehmen, Ihre Wünsche und Ziele. Jemanden, der auch das Wirkungsgefüge des Marketings kennt und der mit Ihnen gemeinsam wirksam und auf ihr Unternehmen zugeschnitte Strategien entwickelt. Jemanden, der Spezialisten hinzuholt, wenn Aufgaben für einen Spezialisten vorliegen.

Sie brauchen jemanden, der so denkt wie Sie, der aber aus einer anderen Richtung kommt:

Einen Sparringspartner. 

Ich helfe Ihnen, Ihre Gedanken zu strukturieren, damit ein Weg, ein Projektplan konzipiert werden kann, aus dem der zeitliche, personelle und finanzielle Aufwand ersichtlich werden. Konkret: Ich begleite Sie auf Ihrem Weg, der zur Zielerreichung führt. Das spart Ihre Zeit und Ihr Geld. 

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Marketing 

M. ist die langfristige Vermarktung eines Produktes/einer Dienstleistung und hat damit eine zentrale Funktion der Unternehmensführung inne. Somit ist die ein zentraler Bestandteil der Betriebswirtschaft. Marketing ist mehr als bunte Bilder und Vertrieb. Je nach Produkt, Vertriebsmöglichkeiten etc. kann das Marketing auch "regional" und damit auf die Umgebung ausgerichtet sein.

Die Säulen des Marketings haben sich erweitert - früher waren es die sogenannten "Vier P im Marketing", heute sind es die "Sieben P des Marketings":

Produkt (Product)
Hier geht es um das Produkt/die Dienstleistung an sich und die zugehörige Firmenpolitik. Das beginnt mit der Marktanalyse und den Fragen "Was will der Kunde?" und "Was braucht der Kunde (wirklich)?". Dazu werden, symbolisch natürlich, die Kunden eines Unternehmens in kleine Schublädchen gepresst, aus denen sich bestimmte Typen ergeben. Das sind die "Personas", die Zielgruppen-Typen eines Unternehmens. Nun überlegt man, welche "Personas" welches Produkt in welcher Ausprägung benötigen. Das Produkt wird entwickelt, designed und nun soll es auf den Markt. Wie das geschehen soll, ist zentraler Bestandteil der Produktpolitik.

Preis (Price)
Hat das Produkt einen Namen, ist vielleicht ein Prototyp erstellt worden. Dann wird, spätestens zu diesem Zeitpunkt, ein marktgerechter Preis überlegt. Von den Fertigungskosten bis hin zu allen Kosten, die der Vertrieb verursacht - alles wird bei der Kalkulation mit einbezogen. Je höher die Selbstkosten sind und desto hochwertiger ein Produkt ist, um so höher muss konsequenterweise der Verkaufspreis sein.

Distribution und Logistik (Place)
Hier dreht sich alles um den Vertrieb. Auf welchen Plattformen hat das Produkt seinen großen Auftritt? Wer kümmert sich um die Akquisition potentieller Kunden und wie soll das geschehen.  Es spielen logistische Bereiche, wie Transport und Lagerung, eine Rolle oder auch Kooperationen mit Unterhändlern. Hier kommt auch wieder die Zielgruppe ins Spiel: Wo kaufen meine "Personas" was, in welchen Mengen und wann ein.

Kommunikation (Promotion)
Dazu gehört zum einen die externe Kommunikation mit den Überlegungen, wie die Kunden angesprochen werden sollen, in welchen Kanälen, mit welchen Botschaften, mit welchem Design und mit welcher Sprache. Es geht darum, in Bild und Text zu illustrieren, wie ein Bedarf gedeckt werden kann. Auch der, der dem Kunden noch gar nicht bekannt ist ... 
Im sogenannten CD (Corporate Design) wird festgelegt, in welcher Form das Unternehmen nach außen auftritt. Die interne Kommunikation hat die Aufgabe, den Informationsaustausch der Mitarbeiter untereinander zu regeln. Dazu dient z. B. ein Firmenwiki. In einem CI (Corporate Identity) werden die Werte, die Philosopie eines Unternehmens festgesetzt.

Personal (People)
Bei der Personalpolitik geht es darum, wann welche Mitarbeiter mit welchen Aufgaben eingesetzt werden müssen, um möglichst effizient am Umsatzerfolg arbeiten zu können. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Qualität des Personals, insbesondere bei den Mitarbeiter:innen, die Kundenkontakt haben, von der Helpline bis zum Vertriebler. Diese Personen präsentieren und vertreten das Unternehmen nach außen, damit ist gerade im Dienstleistungsbereich wichtig, diese Personen gut auszubilden. Die Personalpolitik sollte von Repekt und Wertschätzung getragen sein.

Prozesse (Process)
Das Prozessmanagement beinhaltet alle Prozesse rund um das Produkt und die Dienstleistung. Von der Erstellung bis zur Kundenzufriedenheit. Hier wird kontinuiertlich optimiert, um ein Produkt zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen (Werbe-)Mitteln, über den besten Vertriebsweg an den Kunden zu liefern. Und den Prozess in der Nachbetreuung zu definieren.

Ausstattungspolitik (Physical Evidence)
Bei der Ausstattungspolitik geht es darum, den Verkaufsraum ansprechend zu gestalten. Das können Geschäftsräume sein, die der Kunde betritt, das können aber auch Online-Auftritte sein, die so gestaltet werden, dass sie dem Kunden gefallen, die eigenen Werte zu Ausdruck bringen und sich möglichst von der Konkurrenz unterscheiden.

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Die 10 wichtigsten Marketing Methoden

  • Website
  • SEM
  • Social Media Marketing
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Content Marketing 
  • E-Mail Marketing/Newsletter-Marketing
  • Video Marketing
  • Inbound Marketing
  • Display Advertising
  • Blog
  • Affiliate Marketing
  • Account- Based- Marketing

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Text

Der Text ist also ein Gewebe, eine Zusammenstellung von Wörtern. Namentlich wurde der Begriff allerdings erst im 18. Jahrhundert eingeführt und erst mit der pragmatischen Wende rückte er in das Zentrum sprach- und literaturwissenschaftlicher Betrachtungen. 

Texte sind als Basis unserer Verständigung anzusehen, auch wenn wir uns dessen im alltäglichen Leben selten bewusst sind. Sie begegnen uns in den verschiedensten Situationen und werden in den unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet. 

Des Weiteren sind Texte ordnende Elemente des menschlichen Zusammenlebens sowie Hilfsmittel zur Wissensübermittlung und –bewahrung. 

Sie stellen eine Antwort des Textproduzenten auf eine Problematik, mit der er konfrontiert ist, dar und helfen uns beim Zurechtfinden in unserer Umwelt. 

Da große Teile der Wissensvermittlung mittels Texten erfolgen, sind Texte von evolutionär fundamentaler Bedeutung. Zunächst mündlich, später schriftlich und inzwischen elektronisch ist eine Fixierung jeglicher Erfahrung möglich.
 

(Zitat aus: Aus Texte, Gattungen, Textsorten und ihre Verwendung in Lesebüchern, Dissertation Christian Fischer, Gotha, 2009)

 

 

KI? Ist doch super!

"Machen Sie doch mal was mit kI", sagte ein Kunde, als ich ihn zu Marketingmaßnahmen beriet. Die Neugier ist groß, aber leider auch das Unwissen darüber. Der Kunde wollte Bilder, die von der kI "gemacht" wurden. Ich zeigte ihm, dass es Fotos von Menschen gibt, die von Menschen gemacht wurden und einfach großartig sind von der Atmosphäre und dem Ausdruck.

Was ist kI? Was macht man damit? Fotos? Texte? Videos?

Eine sehr schöne Definition findet sich bei IBM

Man kann Menschen Worte in den Mund legen und dies als Film zeigen. Worte, die sie nie gesagt haben. Dazu reichen eine kleine Aufzeichnung von deren Sprache und ein Paßfoto. 

Man kann die kI Bilder entwerfen lassen von berauschender Schönheit, bei der Abbildung von Menschen hapert es jedoch mitunter beim Gesichtsausdruck oder den Fingern, siehe Bild links. Gruselig, nicht wahr?

Auch im Textbereich findet die kI Anwendung. Doch wer momentan einen Text ungeprüft übernimmt, kann ganz schön hereinfallen. Die kI lügt manchmal. Wie gedruckt. Sie dreht Falschmeldungen zu "echt" klingerndem Text um. Daher: bitte aufpassen bei der Verwendung, insbesondere, wenn du dich in dem Thema nicht gut auskennst ...

Ich benutze kI. Als Gliederungshilfe für Texte. 

Mehr nicht. 

Marketing-Kauderwelsch verstehen

... und viele hilfreiche Informationen finden

Wer mehr wissen möchte über "Marketing-Sprech" und Definitionen der im Marketing verwendeten Begriffe, dem sei der Marketing Blog des Mittelstands empfohlen, der auch viele hilfreiche Checklisten bietet:

Marketing-Sprache ist Bullshit

Das Buch "Real Talk" und dieser Kommentar vom Schweizer Nachrichtendienst "watson" machen auch Ihnen Spaß, wetten?

«Wir vermuten, dass Marketingsprech aufgrund von Minderwertigkeitskomplexen gegenüber der juristischen und medizinischen Zunft entstanden ist.»

Ivana Leiseder/Matthias Plattner in «Real Talk»

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